Jetzt ging es darum, den Kontakt herzustellen.

Ruben hatte ihr mehrmals genau geschildert, was sie zu tun hatte.
"Triff diesen Typen und quetsche ihn aus", drängte er in seinem kehligen Akzent.
"Wir brauchen alle Informationen, die wir bekommen können." Wie wenn sie das nicht längst schon selbst realisiert hätte. Ruben war so ein Macho.

Das Café hatte sie mit Leichtigkeit gefunden. Und die Vorbereitungen erledigten sich fast von alleine. Manchmal spielen die Leute oder die Umgebung oder einfach nur der Zufall perfekt mit.

Der Typ selbst war einfach auszumachen. Er trug exakt die Sachen, die er ihnen beschrieben hatte und sie war schon beinahe erstaunt, wie genau er dem Bild entsprach, welches sie sich von ihm gemacht hatte. Sie legte den Schalter um und ging am Tresen vorbei in den zweiten Raum.

"Guten Tag, mein Herr, ist der Stuhl noch frei? Haben Sie etwas dagegen, wenn ich mich zu Ihnen setze?"
Sie setzte sich zu dem Mann an den Tisch, der sie interessiert musterte. Ihr fiel auf, dass er ein winziges Büschel Haare mit einem blassblauen Band umwickelt hatte. Etwas, dass man nicht bemerken würde, wenn man ihn auf der Strasse treffen würde. Aber jetzt, wo sie ihn genau ansah, fiel ihr auf, wie er ihrem Blick folgte und ein leises Lächeln spielte um seine Lippen.
"Sie haben es bemerkt?" hörte sie ihn mit weicher, leiser Stimme sagen.

Dieses Kapitel wurde von Magnus geschrieben und am Freitag, 13. April 2018, 12:45 Uhr veröffentlicht. Es enthält 228 Worte.

Du kannst die Geschichte fortsetzen und dein eigenes Kapitel schreiben.

Zuerst schreibst du einen Satz, der als Appetitanreger für ein Weiterlesen unter dem letzten Kapitel angezeigt wird.


Ein neues Kapitel 3 beginnen
   Abbrechen