Er spürte, wie sein massiger Körper in die Luft gehoben wurde, wie wenn er schwerelos wäre und schweben könnte.

Er sah immer noch nichts. Pechschwarze Dunkelheit umfing ihn, erstaunlich, wo er doch gerade noch vor seiner Kuchenvitrine gestanden hatte. Wo war das alles hin? Wo kamen auf einmal all die Menschen her? Die Schritte und Schreie im Café hörten nicht auf, auch wenn er vorher noch mit traumwandlerischer Sicherheit durch die Leere der beiden Räume gegangen war und seine Arrangements vorgenommen hatte, war jetzt im finsteren Café einiges los.

„Geht es mir gut?“ hörte er eine Stimme sagen. Eine Frau? Ein Mann? schwer zu unterscheiden. Diese Stimme hatte er schon einmal gehört, in seinem Café.

Langsam liess der Schmerz in seinem Kopf nach. Aus dem Ochsenherz wurde ein wellenartiges Ziehen und dann nur noch ein dumpfer Druck. Wieviel Zeit war vergangen? Wo war er inzwischen? Die Geräusche, Stimmen und das Gebrabbel waren leiser geworden als er durch den Raum schwebte. Plötzlich wurde ihm sehr kalt.

Gemurmel, Stimmen. „Was haben sie denn da?“ fragte ein dunkler Bariton. War er gemeint? Er wollte etwas sagen, aber seine Stimme gehorchte ihm nicht. Stattdessen hörte er ein dünnes, schiefes Krächzen, das um ihn herum zu drehen schien. War er das? Hatte er zu singen versucht? „Er atmet normal...“ sagte eine andere, eher hektische Stimme.

Dieses Kapitel wurde von Magnus geschrieben und am Dienstag, 17. April 2018, 19:48 Uhr veröffentlicht. Es enthält 220 Worte.

Du kannst die Geschichte fortsetzen und dein eigenes Kapitel schreiben.

Zuerst schreibst du einen Satz, der als Appetitanreger für ein Weiterlesen unter dem letzten Kapitel angezeigt wird.


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